Sonntag, 27. März 2011

Getrocknete Tomaten in Olivenöl und Knoblauch

Wer kennt das nicht: Man kommt abends nach Hause und hat versäumt, irgendetwas für das Abendessen einzukaufen. Für solche Fälle lohnt es sich, einige Notfall-Lebensmittel im Kühl- oder Vorratsschrank zu haben. Notfall-Lebensmittel zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich relativ lange halten und sich mit allen möglichen anderen essbaren Produkten kombinieren lassen. Dazu gehören: Oliven, Parmesankäse, diverse selbsgemachte Pestosorten (als Brotaufstrich oder Nudelsauce verwendbar) und natürlich ein Glas getrocknete Tomaten in Olivenöl und Knoblauch. 


Dieses Rezept habe ich von einer waschechten Florentinerin und es ist total einfach!

Andiamo...(Rezept für 2 Gläser je 0,5 l):

250 g getrocknete Tomaten
400 ml Wasser
300 ml weißer Balsamico (z.B. von Alnatura)
Knoblauchzehen, Rosmarin, Basilikum...je nach gusto
0,75 l Olivenöl

Gläser sterilisieren (Gläser gut säubern und 10 Minuten bei 120 Grad Celsius in den Ofen stellen).

Wasser und Essig zum Kochen bringen. Tomaten hineingeben und 3 Minuten kochen. Essigwasser abgießen und die Tomaten in einem Sieb auffangen. Tomaten in die Gläser schichten, Knoblauch und/oder Gewürze dazwischenlegen. Gläser mit Olivenöl auffüllen (die Tomaten müssen immer mit Öl bedeckt sein, da sie ansonsten anfangen zu schimmeln). Die Tomaten mit Oliven (und was ihr sonst so mögt) auf einem schönen Teller angerichtet servieren.


Die Tomaten eignen sich -hübsch verpackt- auch hervorragend als Mitbringel !

Samstag, 26. März 2011

Na wer sagt`s denn: Rucola - Woche 1

Ich melde mich eben mal kurz zum Wochenendanfang. 
Die Rucolazucht (Start 19.03.2011) gewinnt an Fahrt.
 Die ersten kleinen grünen Blättchen sind doch tatsächlich schon zu sehen. 
Guckt und staunt:


Dienstag, 22. März 2011

Himbeeren mit Joghurt-Creme und Pistazien

Samstag, 19.03.2011: Einladung zum Essen bei Freunden! In einem Anfall von Höflichkeit hatte ich angeboten, den Nachtisch mitzubringen. Gewünscht wurde: Himbeeren mit Joghurt-Creme und Pistazien.
Nichts leichter als das!
 

Rezept für 4 Gläser:

300 g gefrorene Himbeeren
200 g süße Sahne
300 g Joghurt
1 P. Alnatura Vanillezucker
4 TL brauner Zucker
16 Pistazienkerne

Die Himbeeren auf 4 Gläser verteilen (ich nehme Whiskytumbler dafür). Die Sahne steif schlafen. Joghurt und Vanillezucker unter die Sahne geben und gut verrühren. Sahne-Joghurt auf die Gläser und die Himbeeren verteilen. Je Glas 1 TL Zucker und 4 Pistazienkerne auf die Creme geben. Den Nachtisch mindestens 8 Stunden kühlstellen. Finito!

Sonntag, 20. März 2011

Home, green home: Es ist Pflanzzeit!

Die Haltung männlichen Federviehs ist in New York City wegen der Lärmbelästigung verboten. Nicht verboten ist die Züchtung geräucharmer Kräuter, Gemüse und Obst auf den Dächern der East Side oder Brooklyn. Daher ist es kaum verwunderlich, dass immer mehr New Yorker mit grünen Daumen die Bepflanzung von Dächern und stillgelegten Bahntrassen zu ihrem Hobby oder Beruf machen. Wen es interssiert, der schaue sich doch mal diese Internetseiten an: http://www.rooftopfarms.org/ oder http://www.thehighline.org/. Wenn die Amerikaner es schaffen, ganze Dächer zu bepflanzen und zu bekräutern  - so muss es doch auch möglich sein, eine ordentliche Portion Rucola auf einem hessischen Balkon zu züchten! Da sich die Sonne heute freundlich zeigte und ich gestern bereits geistesgegenwärtig einen Sack Blumenerde gekauft hatte, stand meinem Bekräuterungsprojekt nichts mehr im Wege. Mit einer leeren Weinkiste, einem Müllsack, Schere, Erde und Samen bewaffnet eröffnete ich heute also die Balkonsaison. Kritisch beäugt von meiner treuen Freudin Charlotte, die über die Jahreszeiten hinweg unseren Balkon bewacht:


So habe ich es gemacht: Weinkiste mit dem Müllsack auslegen und mit Blumenerde befüllen (ca . 10 cm hoch). Die überstehenden Müllsackecken abschneiden. Rucolasamen nach Anleitung auf dem Samenpäckchen in die Erde geben. Erde mit Wasser befeuchten und die Kiste an einen sonnigen Platz stellen. Und nun heisst es abwarten!

Da ich nun sowieso schon dreckige Hände hatte, habe ich auch gleich noch zwei Töpfchen mit thailändischem Basilikumsamen beglückt, die jetzt auf dem Küchenfenster stehen und hoffentlich zu wachsen beginnen. Ausgewachsener Thaibasilikum im Topf ist nur schwer zu finden; ist aber für die Zubereitung thailändischer Gerichte unentbehrlich. Daher solltet ihr euch, wenn ihr gerne in dieser Richtung kocht, auch einen Vorrat züchten (Samen gibt es z.B. hier: http://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/ ).


Sonntag, 6. März 2011

Das Beste am Karneval sind immernoch die Kreppel!

Helau und allaaf an alle Närrinnen und Narrhalesen und auch an die, die es nicht sind. Ich persönlich kann gut ohne Karneval auskommen, aber eíne Sache gibt`s dann doch, die ich in der närrischen Zeit nicht missen möchte: Die Kreppelflut ! Schon seit einer Woche preisen die Bäcker diese wunderbaren Dinger mit und ohne Füllung an und wie durch Zauberhand landet(e) auch der ein oder andere bei mir. Auch wenn die Bäcker und Konditoren sich mächtig anstrengen: Die besten Kreppel sind immer noch die aus eigener Produktion. Sie schmecken völlig anderns als die gekauften, sind wesentlich kleiner und kompakter, aber einfach lecker.
 

Hier ist kommt das Rezept für 25 kleine Kreppel, frei nach Oma Annemarie:
  • 100 g Butter
  • 1/8 Liter Milch + einem kleinen Extraschuß
  • 30 g Hefe
  • 500 g Mehl
  • 70 g Zucker + einer Extraprise
  • 1 Päckchen Vanillezucker und noch eine Extraportion, um die Kreppel darin zu wälzen
  • 2 Eier
  • etwas Salz
  • 2 cl Weinbrand
  • Pflanzenfett zum Ausbacken
  • Backpapier

Butter in einem Topf schmelzen, 1/8 Liter Milch hinzugeben. Hefe mit einem kl. Schuß Milch und einer einer Prise Zucker verrühren, bis sich diese aufgelöst hat. Hefemilch mit Mehl, Zucker, "Buttermilch", Vanillezucker, den beiden Eiern, Salz und Weinbrand verkneten (in mache das in meiner Küchenmaschine), bis sich ein homogener Klumpen gebildet hat: 


Rührschüssel inkl. Teig mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen (ich stelle die Schüssel einfach in den kalten Ofen - da ist sie aus dem Weg und der Teig bekommt keinen Zug ab). Backpapier auf der Arbeitsplatte auslegen. Aus dem gegangenen Teig Kugeln formen (ich wiege die Kleinen immer ab - ca. 50 g je Kugel sollten es sein) und auf dem Backpapier aufreihen. Kugeln wieder mit dem Küchenhandtuch abdecken und weitere 15 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit das Pflanzenfett in einem kleinen Topf zum sprudeln bringen. Es muss soviel flüssiges Fett im Topf sein, dass die Hefeklöpse darin schwimmen können. Achtung: Das Fett darf nicht zu heiß sein, dann werden die Kreppel zu schnell braun und sind innen noch matschig, was zu extremen Bauschmerzen führt (selbst ausprobiert).

  
Man muss den ein oder anderen Probekreppel machen, bis man die Sache raus hat. Die Kreppel sind gut, wenn sie außen dunkelblond und innen fluffig sind. Kugeln in Vanillezucker wälzen und essen!