Sonntag, 19. August 2012

Putenschneckchen am Spieß mit Pesto, getr. Tomaten und Zitronen-Dip

Stadtexpress Wiesbaden Richtung Frankfurt. Ein Montag. Zwischen 7.32 und 8.00 Uhr. Ich klebe verschlafen an der Fensterscheibe, mir gegenüber mein Freund Jörg. Wir pendeln gemeinsam. Im Laufe der Fahrt lockern sich die Zungen. Jörg fragt: "Und sonst so?" Ich: "Alles gut". Ich: "Was gibt es Neues in unserer Stadt". Jörg (in der Zeitung blätternd): "Nichts von Bedeutung". Ich: "Was hast Du am Wochenende gekocht?" Jörg: "Am Samstag gab es Putenröllchen, die ich mit getrockneten Tomaten gefüllt habe...". Auf einen Schlag bin ich wach. Will Details wissen. Zeitgleich mit der Ankunft am Frankfurter Hauptbahnhof habe das Rezept.  Kusshand für Jörg. Der Tag kann kommen.


Und los:
Putenschnitzelchen (Menge nach Wunsch)
Basilikumpesto
eingelegte getrocknete Tomaten
einige frische Basilikumblätter
Pfeffer aus der Mühle
Crème fraiche
frisch gepresster Zitronensaft
Salz nach Wunsch
Grillspieße


Putenbrust abwaschen, trockentupfen und mit Pesto bestreichen. Basilikumblätter und getrocknete Tomaten auf der Putenbrust verteilen. Jetzt wird es knifflig: Die Putenbrust von einer Seite zur anderen aufrollen und dabei die Tomaten am Herausflutschen hindern. Mit einem sehr scharfen Messer die Putenrolle in Scheiben schneiden und diese auf die Grillspieße stecken. Pfeffern.
Die Spieße in einer Pfanne (oder auf dem Grill) garbraten.
Die Crème fraiche mit dem Zitronensaft verrühren (Menge nach Wunsch). Ggf. salzen.
Putenschneckchen mit dem Zitronen-Dip servieren. Äußerst lecker!

Samstag, 11. August 2012

Kuchenpralinen mit Mohn und Vanille (Gugl Mohn-Vanille)

Buttercremetorte und Schwarzwälder-Kirsch waren noch nie mein Ding. Die Törtchen liegen mir zu schwer im Magen und unmittelbar nach deren Verzehr gelüstet es mir nach einem Wurstbrot  zur Neutralisation. Ich bin eher der Trockenkuchen-Typ. Ich mag Backwerk mit Zimt oder Streuseln. Und mit Mohn. Mohn finde ich Klasse! Wenn ich mich in jungen Jahren über Mohnbrötchen oder Mohnkuchen hergemacht habe, hat meine Oma mir meist den Spaß verdorben, in dem sie sagte "Kind, iss nicht soviel Mohn, Mohn macht dumm". Das hat mich damals allerdings nicht abschrecken können. Wenn ich heute jedoch zurückblicke, könnte man meine Lernblockaden in Bezug auf Geschichtszahlen und Französischvokabeln durchaus auf den Konsum von zuviel Mohnkuchen zurückführen. Hah!

Keine Frage, dass ich bei meiner Vorgeschichte am aktuellen Blog-Event "Papaver" von Zorra und Mel teilnehme. Mohnrezepte sind gefragt. Ein Grund, meine neue pinkfarbene Mini-Gugelhupfform einzuweihen und 18 winzige Gugls zu backen. Das Rezept stammt aus dem Buch "Feine Kuchenpralinen" von DERGUGL, das ich mit der Form im Set erstanden habe.


Für 18 Kuchenpralinen benötigst Du:
Butter und Mehl für die Form
80 g Butter
65 g Puderzucker (gesiebt)
2 TL Rum
Zesten einer 1/2 unbehandelten Zitrone
1 EL Zitronensaft
Mark einer Vanilleschote
2 Prisen Salz
2 mittelgroße Eier
30 g Mehl (gesiebt)
65 g Weichweizengries (gesiebt)
20 g Dampfmohn

Alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben.
Form einfetten und mit Mehl bestäuben.
Backofen auf 210 Grad Celsius vorheizen.


Die Butter mit dem Puderzucker erhitzen. Temperatur wegnehmen.
Rum, Zitronenzesten, Zitronensaft, Vanillemark und Salz zugeben und verrühren.
Eier zugeben. 
Mehl und Gries vermischen und in den Topf geben.
Mohn unterheben.

Teig bis zum Rand in die Form geben.
Im unteren Drittel des Backofens 14 Minuten backen.
Kuchenpralinen abkühlen lassen, aus der Form lösen und genießen!


Der Wiesbaden-Mann wollte gerne auch einen kleinen Gugl fotografieren. Und das ist dabei herausgekommen...


Männer!

Montag, 6. August 2012

Bifteki (Hackfleischbollen mit Schafskäse)

Der Wiesbaden-Mann steht in der Küche und macht Wraps. Es riecht verdächtig angebrannt, aber ich werde mich nicht einmischen, werde mich nicht einmischen, werde mich nicht und keinenfalls einmischen...ohhmmmm....! Stattdessen werde ich mich darauf konzentrieren, mein Bifteki-Rezept fehlerfrei ins Netz zu bringen. Bifteki = Griechenland + Hackfleisch + Knoblauch + Schafskäse. (Hilfe, es riecht immer noch verbrannt, aber weiter im Text...)


Für 4 Bifteki-Bollen brauchst Du:
500g bestes Rinderhack
je einen gestrichenen TL Salz, Kreuzkümmel und Rosenpaprika
je ein gehäufter TL Thymian und Oregano (getrocknet)
2 Umdrehungen Pfeffer aus der Mühle
2 schöne Knoblauchzehen, gepresst
1 Ei
80 g Schafskäse (Feta), in 4 Teile geteilt
Olivenöl für die Pfanne

Hackfleisch mit den Gewürzen und dem Ei gut verkneten.
4 Kugeln formen.
In jede Fleischkugel ein Stück Schafskäse drücken.
Kugel mit dem Handballen flach drücken.
In Olivenöl von beiden Seiten anbraten.


Ich habe das Bifteki einfach nur mit kleinen Tomätchen, Schafskäsewürfeln, einer geringelten Schalotte, Oliven und etwas Joghurt angerichtet. 
Sehr fein! 
Wer mag kann aber auch (mein) Tzaziki und Fladenbrot dazu reichen.

Frau Ziege (wohnhaft auf Mykonos) und ich wünschen Dir einen 
fulminaten Abend und eine schöne Restwoche!


P.S.: Habe gerade ein Stück vom Wrap gekostet..schmeckt wirklich anständig.
Manchmal sind die Dinge dann doch nicht so kritisch, wie sie riechen!

Samstag, 4. August 2012

Eine grün-weiß-rot-schwarze italienische Vorspeise

Manche von uns haben im Büro einen netten Admin, der die Kollginnen neben der Computerpflege auch noch mit Zucchinis aus dem eigenen Garten versorgt. Ich habe so einen Admin nicht.  Dafür habe ich mein Mariönnchen. Sie sitzt im Büro gegenüber und versorgt mich immer mit wunderbaren Rezepten. Ich sage nur Kochkäse! Und dieses Rezept habe ich auch von ihr. 


Ihr braucht dazu...

Tapenade aus schwarzen Oliven
einige frische Cocktailtomaten
Mozzarella die Buffalo
einige geröstete Pinienkerne

Die Menge hängt entscheidend von den Gläsern ab, in die Du die Vorspeise schichten möchtest.
Die getrockneten Tomaten kleinschneiden und mit den Cocktailtomaten grob pürieren. 
Du benötigst kein zusätzliches Salz, wenn Pesto und Tapenade gut gewürzt sind.


Alle Zutaten abwechselnd in Gläser füllen und mit den Pinienkernen dekorieren.
Mit Röstbaguette (Baguettescheiben in der Pfanne kurz anrösten) servieren!

Montag, 30. Juli 2012

Eine Romanze aus Ziegenkäse, Agavendicksaft, Rosmarin und Pinienkernen

Dank Julia steht in unserem Kühlschrank ein noch fast volles Glas Ziegenkäse in Olivenöl. Der, so wie er ist, ausgezeichnet zu frischem Baguette und einem Glas Rotwein schmeckt. Diese Tage gelüstete es mir aber nach geschmolzenem Ziegenkäse mit einem Hauch "süß".


Daher packte ich kurzerhand zwei Scheiben des Käses in ein Auflaufförmchen, quetschte eine Runde Agavendicksaft (Alnatura) darüber und garnierte alles mit einigen frischen Rosmarinnadeln. All das kam bei 200 Grad Oberhitzegrill in den Ofen. Und zwar so lange, bis die Käsescheiben geschmolzen und die Rosmarinnadeln knusprig waren. In der Zwischenzeit werden einige Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett angeröstet. 


Danach den Ziegenkäse auf 2-3 Baguettescheiben verteilen und mit den Pinienkernen anrichten.

Magst Du knusprige Rosmarinnadeln auch so wie ich?

Sonntag, 29. Juli 2012

Spaghetti mit frischen Sardinen, Kapern, Oliven und ganz viel Knoblauch

Im Frankfurter Stadtteil Bockenheim (Konrad-Broßwitz-Straße 42) gibt es eine wirklich urige Osteria mit Namen "Casa Nostra". Einige wenige Tische auf dem Trottoir, alles andere spielt sich im Souterrain des Hauses ab. Dunkle Tische, altersgeplagte Stühle, Wände, die frischere Zeiten gesehen haben, dazwischen ein grauhaariger Mann mit einer Art Zwergpapagei auf der Schulter. Das Publikum? Studenten, Alt-68er, Männlein, Weiblein, Kinder, Hunde, zwischendrin mein 91-jähriger Opa. Die Stammkarte im "Casta Nostra" ist klein. Es gibt dazu meist eine Tageskarte. Dienstags gibt es nur Fisch, ohne Stammkarte, mittwochs Fisch zur Stammkarte. Alles klar? Das Essen ist ehrlich und lecker, überwiegend italienisch, manchmal ein Hauch exotisch. Die Preise sind gut. Günstig. Angemessen. Ausprobieren!!!

Kürzlich war ich wieder da. Ich hatte mich für den gegrillten Fisch von der Tageskarte entschieden, der sehr gut gemundet hat. Nichts desto trotz war ich vom ersten Augenblick an in die dampfenden Spaghetti meiner Mama verliebt, die sie bestellt hatte. Eine ordentliche Portion Pasta mit einer Sauce aus Olivenöl, Kapern, Peperoni und Sardinenfilets. Und weil meine Mama eine gute Mama ist, hat sie mit mir halbe-halbe gemacht.

Ich wollte das Gericht sofort nachkochen. Weil es soooo lecker war. In der Frankfurter Kleinmarkthalle kaufte ich dafür 10 wunderbar glänzende Sardinen (geköpft und ausgenommen) für genau 4,95 Euro.


Hier mein Rezept für 2 Personen:
250 g Spaghetti
Filets von 10 Sardinen
200 ml gutes Olivenöl
4 schöne Knoblauchzehen, gewürfelt
2 rote Peperoni (entkernt und in grobe Würfel geschnitten)
40 g Kapern
Eine handvoll grüne Oliven, gewürfelt (meine Zusatzzutat)
Wer mag: Chili aus der Mühle
frische Blattpetersilie, gehackt


Spaghetti in reichlich Salzwasser bißfest kochen.
In der Zwischenzeit die Sardinen entgräten (das geht sehr einfach vom Kopf abwärts).
Filets (2 Pro Sardine) herauslösen.
Olivenöl leicht erhitzen.
Knoblauchwürfel, Kabern, Olivenwürfel und Peperoniwürfel zum Öl geben und kurz mitgaren.
Salzen. Wem das Öl noch nicht scharf genug ist, kann mit etwas Chili aus der Mühle nachhelfen.
Sardinenfilets in einer Pfanne mit wenig Öl anbraten. Ab und zu wenden.

Spaghetti abgießen, zurück in den Topf geben und mit einem Schuß Olivenöl vermengen.
Spaghetti in angewärmte Teller geben und mit der Olivenöl-Sauce bedecken.
Sardinenfilets auf die Nudeln geben und mit der Petersilie bestreuen.
Sofort servieren! Wunderbar!

Donnerstag, 26. Juli 2012

Tapenade (Olivenpaste)

Tapenade aus schwarzen Oliven ist vielseitig verwendbar. Sie schmeckt auf geröstetem Baguette, gebackenem Ziegenkäse oder als Topping auf Caprese-Salat.

Einfach machen, in ein sterilisiertes (120 Grad Celsius, 10 Minuten) Schraubglas füllen und mit Olivenöl bedecken. Verträgt sich im Kühlschrank prima mit einem Glas Basilikumpesto.


200 g schwarze Oliven ohne Stein
30 g Basilikum
2 EL Kapern
4 Sardellenfilets aus dem Gläschen (gut gewässert)
2 frische Knoblauchzehen
100 ml bestes Olivenöl
Salz


Alle Zutaten (ohne Salz) im Mixer zerkleinern, bis eine grobkörnige Masse entstanden ist.
Mit Salz abschmecken.


Alles klar?

Dienstag, 24. Juli 2012

Pesto alla genovese (Basilikumpesto)

Zeit für (m)einen Klassiker. Ohne viele Worte drumherum. Andiamo:

150 g frische Basilikumblätter (2 Bund)
120 g Parmesan (frisch gerieben)
40 g Pinienkerne (goldbraun in einer Pfanne ohne Fett geröstet)
3 Knoblauchzehen
120 ml bestes Olivenöl
Salz


Basilikum mit den Knoblauchzehen, den Pinienkernen und dem Öl im Mixer kleinhacken.
Den geriebenen Parmesan unterheben.
Mit Salz abschmecken.
Wer mag, kann eine extra Portion ganze Pinienkerne (geröstet) unterrühren.
Pesto in ein sterilisiertes (Ofen, 120 Grad, 10 Minuten) Glas füllen.


Das Pesto schmeckt zu Pasta, geröstetem Brot, Fisch, Fleisch, alten Stühlen und gerösteten Ameisen...


Und wie machst Du Dein Pesto alla genovese?

Dienstag, 17. Juli 2012

Schnelle Tartelettes Tartin, Paris und ein Haushaltswarengeschäft deluxe

"Oh, Champs-Élysées, oh Champs-Élysées, Sonne scheint, Regen rinnt, ganz egal, wir beide sind, so froh wenn wir uns wiedersehn` oh`Champs-Élysées...lalalalalalalalala...". Ich erinnere mich, das Lied an der wunderbarsten Feier meines Lebens laut mitgesungen zu haben. Obwohl ich nicht wirklich textsicher war. Daneben: Ein Mann am Klavier und eine erste Stimme, die wusste, was sie sang. Jedesmal, wenn ich in Paris bin und die Champs-Èlysée besuche (was eher selten passiert), summe ich in Gedanken dieses Lied und es macht mich irgendwie ein wenig leichter. An dieser Stelle ein Gruß an Jörg, Micha, Peer und Lexi. Schön war`s!

Der Wiesbaden-Mann und ich waren kürzlich wieder da. In Paris. Das Wetter war nicht wirklich dolle, alles grau grau...aber hey: Haben wir nicht alle schlechte Tage?
Schietwetter in Paris kann denjenigen unter uns nichts anhaben, die a). Museen lieben und b). sich gern lukullischen Gelüsten hingeben. Eine warme Tarte Tartin mit einem Schlag Crème Fraiche, dazu ein Café au lait. Wen juckt da der Regen vor dem Fenster?

In der Tat mag ich Tarte Tartin richtig gern. Bien sur!..... Daher habe ich kurzer Hand das Rezept von Julia Child aus "Mastering the Art od French Cooking" (klar, oder?) ein wenig abgewandelt und habe statt Mürbeteig einfach gefrorenen Blätterteig verwendet. Wenn`s mal schnell gehen muss. Madame wird es mir hoffentlich verzeihen.

Zutaten für 2 - 10 cm Tarte-Förmchen (wo ich dieeeee herhabe, erfährst Du unten):

1/2 bis 3/4 eines säuerlichen Apfels
1 Lage Blätterteig (gefroren, rechteckig)
4 EL Zucker...oder mehr
25 g Butter...oder mehr
Zimt
Blätterteig ca. 10 Minuten auftauen.
Mit Hilfe eines Tarte-Förmchens zwei Blätterteig-Kreise ausstechen.
Den Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen, vierteln, Stücke in 3-4 mm dicke Stücke schneiden.
Zucker mit etwas Zimt mischen.
Butter in einem Töpfchen erwärmen.
Ofen auf 190 Grad vorheizen.



Etwas Butter (bodenbedeckend) in die Förmchen geben.
Zimtzucker (gerne mehr) auf dem Boden verteilen.
Boden mit Apfelstücken belegen.
Wieder Butter, wieder Zucker draufgeben...grooßßßßzüügig bitte!
Das wiederholst Du so lange, bis die Förmchen fast apfelbedeckt ist.
Butter und Zimtzucker bilden den Abschluss.
Jetzt kommt der Blätterteig auf die Förmchen.
Diesen bitte an den Rändern gut festdrücken, da er sich sonst verselbständigt (siehe unten).
Die Tartelettes Tartin auf einer Stufe unter Mittelschiene ca. 30 Minuten backen.


Habt ein Auge auf die Kleinen, während sie im Ofen weilen. Damit sie nicht zu dunkel werden. Ich habe die 30 Minuten auf den Knien vor dem Ofen verbracht, weil ich soooo uffgerescht war. Einen Blätterteigkreis hatte ich nicht richtig festgedrückt. Das sah dann so aus:


Aber keine Angst - es hat trotzdem geschmeckt. Das ist das Schöne an den Tartelettes. Man kann sie eigentlich nicht verhunzen - außer, man spart an Butter und Zimtzucker. Mehr ist hier wirklich mehr. Die Tartelettes sollten noch warm -wer mag- mit einem Löffel Crème Fraiche gegessen werden. Köstlich!

Diese wunderbaren kleinen Förmchen habe ich übrigens bei "Dehillerin" in Paris erstanden. Ein wunderbarer Laden. Von winzigen Tarte-Förmchen bis hin zu riesigen Töpfen gibt es hier alles. Jedes Produkt ist mit einer Artikelnummer versehen (meist am Regalbrett). Den Preis findet man in einer Kladde, die am Eingang eines Ganges angebracht ist.

Ich persönlich hatte noch eine ganz putzige Begegnung. Ich war noch völlig in meine Förmchen- Gedanken vertieft, als mich eine ältere Dame auf englisch ansprach. Sie hatte nicht verstanden, wie und wo man Preise zu den Artikeln finden kann. Wir kamen ein wenig ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass die aus Florida angereist kam. Und voller Verzückung verriet Sie mir, dass sie endlich mal backen wolle. So wie Julia Child. Denn Julia Child hätte zu ihrer Zeit in Paris doch immer HIER bei Dehillerin eingekauft. Und tatsächlich: Hinter der Kasse hing ein Bild. Von ihr. Der echten Julia Child! Erkennst Du sie?



Jetzt mache ich aber mal langsam Schluss für heute.
Hier noch drei Impressionen in grau:

..und hier noch...
  • ein Mosaik, das sich in einem kleinen Park in/auf Montmartre befindet. Es steht geschrieben: "Ich liebe DICH". Und das in 250 Sprachen! Hach, wie romantisch...
  • Madame Gans beim Betrachten des "Tour Eiffel"
  • Ein kleiner Spatz im reizenden Café "Les deux Abeilles", das ich dank Kathrin gefunden habe. Wer nach Paris möchte, sollte sich ihre Tips unbedingt zu Herzen nehmen...


Ich sage für heute "au revoir"...

BISOU

Alex


Freitag, 29. Juni 2012

Post aus meiner Küche: TOTAL BEERIG!

Es begab sich, dass sich drei gute Feen folgende Frage stellten:
"Wie wäre das, wenn man all die Köstlichkeiten, die in der Küche gezaubert werden, miteinander teilt? Wenn selbstgemachte Pralinen, Karamellriegel, Marmeladen oder Gewürzmischungen hübsch verpackt eine Reise antreten, um Kilometer weiter jemand anderes glücklich zu machen." Die Antwort war: "Wir finden: Das wäre toll!"

Daraufhin haben die drei einen wunderbaren Blog mit Namen "Post aus meiner Küche" gezaubert. Die Namen der Feen: Clara, Jeanny und Rike! Von Zeit zu Zeit rufen sie nun zu Motto-Leckereien-Tauschparties auf. Diesmal waren Beeren gefragt. Nach dem Motto: Very berry! 544 kochbegeisterte Beerenfreunde haben sich angemeldet. Daraus ergaben sich 272 Tauschpaare. Ich war diesmal dabei. YEAH! Und weil ich völlig überdreht und begeistert war und bin, habe ich gleich drei beerige Sachen gebastelt:

Erdbeer-Limes:
Erbeer-Limes wird aus frischen Erdbeeren (meine stammten aus dem elterlichen Garten), Zitronensaft, Zucker, Wasser und Wodka gemixt. Die Mengen können nach eigenem Geschmack variiert werden. Wer es saurer mag, nimmt mehr Zitronensaft, wer es wodkalastiger mag, nimmt mehr Wodka. Klar, ne?



500 g gewaschene und gerupfte Erdbeeren
175 g Zucker
150 ml Wasser
175 g Zitronensaft (frisch gepresst)
230 ml Wodka



Wasser und Zucker in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat.
Zuckerwasser abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Erdbeeren pürieren.
Erbeermus und Zitronensaft zu dem Zuckerwasser geben.
Wodka zugeben.
Alle Zutaten gut verrühren und in sterilisierte Flaschen abfüllen.
Den Erdbeer-Limes im Kühlschrank aufbewahren und immer wieder gut durchschütteln.

Himbeer-Essig (frei nach Nicole Stich):
300 ml Weißweinessig
100 g Himbeeren (ich hatte frische)
1 daumengroßes Stück Ingwer (geschält)


Himbeeren und Ingwer mit dem Weißweinessig in eine Flasche geben.
Gut schütteln.
1 Woche im Kühlschrank durchziehen lassen, ab und zu schütteln.
Flüssigkeit durch ein Sieb seihen, Ingwer entfernen.
Die aufgefangenen Himbeeren mit einem Löffel am Sieb ausdrücken.
Himbeeressig in eine sterilisierte Flasche geben.
Passt wunderbar zu Blattsalaten.



Rum-Beeren (frei nach Tim Mälzer):
900 g Beeren (ich hatte Himbeeren, Erdbeeren und Brombeeren)

150 ml Wasser
375 g Zucker
350 ml Rum (54%)

Wasser und Zucker in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat.
Zuckerwasser abkühlen lassen.
Rum zugeben.
Früchte waschen, trockentupfen, Erdbeeren halbieren oder vierteln.
Früchte in ein sterilisiertes Glas oder einen Steinguttopf geben, dabei nur schöne Früchte verwenden (keine Matschpampe).
Rumzuckerwasser darübergeben.
Gefäß mit einer Frischhaltefolie abdecken oder mit einem Deckel verschließen.
Rum-Beeren mindestens 5 Tage ziehen lassen, je länger sie ziehen, desto besser.
Ab und zu umrühren oder Gefäß schütteln.
Die Rum-Beeren passen wunderbar zu Vanilleeis.


Da ich das besondere Glück hatte, das beerige Starter-Kit von Steffi zu gewinnen, konnte ich die Rum-Beeren mit diesem entzückenden Anhänger dekorieren. Schaut doch mal auf Steffis wunderbarer Seite "DECORIZE" vorbei. 


Erdbeer-Limes, Himbeer-Essig und Rum-Beeren habe ich dann am vergangenen Sonntag verpackt....


...und versandfertig gemacht...


Das Päckchen ging dann ab in den hohen Norden (von Wiesbaden aus betrachtet) zu Nicole, die es heile erhalten hat...

Herzlichen Dank an die drei Feen von "Post aus meiner Küche" für die vielen Stunden, die sie in die Organisation dieser Sache stecken und gesteckt haben! Ganz toll, was ihr da auf die Beine gezaubert habt. 

Donnerstag, 21. Juni 2012

Schnelle Gemüsepuffer mit Zitronencreme

Diese Gemüsepuffer sind schnell gemacht und verdammt lecker! Sie bestehen aus Gemüse und Ei. Ausgebraten in Olivenöl. Dazu Crème Fraiche mit Zitronensaft. Kurz und schmerzlos!

Für 5 kleine Puffer benötigst Du:
  • 1 kl. Kartoffel (ca. 80 g)
  • 130 g Gemüse (ich nehme Zucchini und Karotte)
  • 1 kl. Zwiebel
  • 1 Knobizehe (zerdrückt)
  • 1 großes Ei
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Crème Fraiche
  • 1 EL Zitronensaft
  • Olivenöl für die Pfanne


  • Gemüse inkl. Zwiebel fein raspeln. 
  • Ei zugeben.
  • Knoblauch zugeben.
  • Salzen und pfeffern.
  • Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen.
  • 5 kleine Häufchen formen und in die Pfanne geben.
  • Häufchen platt drücken und festbacken lassen.
  • Mit zwei Pfannenwendern vorsichtig wenden und mit der zweiten Seite ebenso verfahren.
  • Puffer aus der Pfanne nehmen und mit Küchenpapier abtupfen.
  • Créme Fraiche mit etwas Zitronensaft verrühren und zu den Puffern reichen.



Samstag, 9. Juni 2012

EISGEKÜHLT: Mojito Granita

Deutschland. Es waren die 80iger Jahre. Die "Spider-Murphy-Gang" spielte live in Frankfurt. Und ich war dabei. Voll im "Neue-Deutsche-Welle-Fieber". "Dadada", "Sternenhimmel", "Der Knutschfleck" - ich war textsicher. Zudem wollte ich unbedingt aussehen wie NENA. Fragt nicht, was ich mit meinen Haaren, die ohne eine einzige Welle und fusel-fein daher kommen, angestellt habe, um annähernd ihre coole Wuschel-Frisur hinzubekommen. Schweißbänder an beiden Handgelenken, riesige Ohrringe... hach... schön war`s!

Ein Lieder der "Spider-Murphy-Gang", das mir jeden Sommer wie ein Ohrwurm durch den Kopf saust, ist "Sommer in der Stadt":

I renn nackert durchn Englischen Gartn
Sitz high aufm Monopteros
i kauf ma a Maß am Chinesischn Turm
Und flanier mit Dir auf da Leopoldstraß`

I schlürf an Eiskaffee im Rialto
Und schau de junga Hasn noch
I glaub mei Chef muaß heit auf mi verzichtn
Ja i lieg vui liaber mit Dir im Gras

S´wieder Sommer
S´ wieder Sommer
S´wieder Sommer
Sommer in der Stadt

und so weiter....

Als ich von Zorra und Amika`s Blog-Event "Eisgekühlt" las, schwirrte mir wieder dieser Text durch den Kopf. Langzeitschaden vermute ich ;-). Jetzt sind hier aber keine Liedertexte, sondern Rezepte gefragt. Bereits im vergangenen Sommer hatte ich vor, aus "The perfect Scoop" von David Lebowitz einen "Mojito Granita" zu machen. Mit Limetten und Minze. Letztes Jahr hat es dann nicht geklappt, aber am vergangenen Sonntag war es soweit.

Und hier kommt das Rezept:

  • 625 ml Wasser
  • 100 g Zucker
  • 40 g frische Minzblätter, gewaschen => 5 Blätter kleinschneiden und weglegen
  • 125 ml frischer Limettensaft (von etwa 6 Limetten)
  • Zesten von 2 Limetten (aus den obigen 6)
  • 45 ml weißer Rum


Wasser und Zucker in einen kleinen Topf geben. Die Zesten von zwei Limetten dazugeben. Den Sud so lange erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Minzblätter (bis auf 5 Stück) in den Topf geben, Temperatur abschalten,Topfdeckel aufsetzen und den Sud 8 Minuten ziehen lassen. Topf vom Herd nehmen, Deckel abnehmen und den Sud auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Die Minzblätter ausdrücken und weglegen. Den Sud mit Rum, Limettensaft und den 5 kleingeschnittenen Minzblättern in die Eismaschine geben und kühlen. Dabei immer wieder die festgefrorenen Teile mit einer Gabel lockern. Das Granita auf Gläser verteilen und mit Minze dekoriert servieren. 
Hinweis:
Die Minze nimmt hier eindeutig die Vormachtstellung ein. Wer das nicht so mag, nimmt  einfach weniger.

Dienstag, 5. Juni 2012

Red Chicken Curry, Palak Paneer und Gurken-Raita

Kürzlich kam ein Aufruf von Tina, der da hieß: "Gib dem Maharaja Futter". Endlich wieder mal ein Grund, mich in die Küche zu verkrümeln, tief in die Gewürzkiste zu greifen und indisch zu kochen.

Für den Maharaja habe ich ein scharfes rotes Chicken Curry und Spinat mit indischem Quark (Paneer) gekocht. Dazu gab es Gurken-Raita (eine kalte Joghurt-Gurken-Sauce). 

Alle drei Rezepte stammen aus dem Kochbuch "Indische Currys" von Camellia Panjabi, wobei ich von den Gewürzen, bis auf das Chili, mehr verwendet habe. Die Mengenangaben sind für 2 gute Esser.


Starten wir mit Nummer 1...

Red Chicken Curry:
400 g Hühnerstücke, ich hatte Brust (gewürfelt)
3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (daumendick)
1 EL Tomatenmark
2 große Tomaten
1 TL Kreuzkümmelsamen
2 TL kaschmirisches Chilipulver (in einem ind. Lebensmittelgeschäft nach diesem Chili fragen) 
2 TL gemahlener Koriander
1/2 TL gemahlene Gelbwurz (Kurkuma)
1 TL garam masala
1 TL Salz
2 El neutrales Öl
1 Gemüsezwiebel (gewürfelt)
300 ml Wasser
1 TL Apfelessig

Knoblauch, Ingwer, Tomatenmark, Tomaten und Kreuzkümmelsamen im Mixer pürieren.

Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin andünsten.
Chilipulver zugeben und bis 5 zählen.
4 EL Wasser zugeben, gut umrühren und alles zum Kochen bringen.
Koriander und Gelbwurz zugeben und unter ständigem Rühren 1 Minute mitkochen.
Garam masala untermischen.
Hühnerstücke und 1 TL Salz zugeben und in den Gewürzen 5 Minuten anschmoren.
Rühren.
Nun das Tomatenpüree zugeben. 
Nach 3 Minuten 300ml Wasser zugießen und das Huhn garschmoren.
Essig unterrühren und 1 Minute durchziehen lassen.
Das Gericht ist scharf. Wer es lieber milder möchte, nimmt weniger Chilipulver.

weiter geht es mit Nummer 2...


Palak Paneer:

100 g Paneer (indischer Quark, gibt es fertig zu kaufen im indischen Lebensmittelgeschäft)
250 g frischer Spinat (ohne Stile, gewaschen)
1 grüne Chilischote, keingehackt
1/2 TL Ingwer, fein geraspelt
Salz
Öl
1/2 TL Bockshornkleesamen
1 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, kleingehackt
1/4 TL Kreuzkümmel
2 Tomaten, püriert

Spinat mit Chilischote, Ingwer, Prise Salz und 1 EL Wasser in einem Topf ohne Deckel garen.

Abkühlen lassen und im Mixer pürieren.
Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bockshornkleesamen 30 Sekunden darin anbraten.
Zwiebelwürfel zugeben und anschwitzen.
Knoblauch und Kreuzkümmel unterrühren.
Tomatenpüree zufügen und ca. 5 Minuten schmoren lassen, bis alles Wasser verkocht ist.
Den gewürfelten Quark und Spinat zugeben und alle Zutaten 5 Minuten köcheln lassen.

und dann noch Nummer 3...


Gurken-Raita

150 ml Sahnejoghurt
100 g Gurke, geschält, geraspelt und kurz über einem Sieb ausgewässert
1 MSP gemahlener Kreuzkümmel
1 Prise Paprikapulver
1 TL feingehacktes Koriandergrün
Salz nach Geschmack

Alles Zutaten miteinander verrühren, mit Salz abschmecken und kühl stellen!


Vielen Dank an Tina von Foodina für die Ausrichtung des Events!


Sonntag, 3. Juni 2012

Heiße Chili-Schokolade mit Müsli-Keksen

Heute Vormittag war ich joggen. Leichtes Tempo. 6,5 km. Im Nieselregen. Wer mich kennt, wird jetzt einmal blinzeln und nochmal mit Lesen beginnen. Denn Sport ohne Wasser oder meine Yogamatte ist nicht mein Fall. Nein, wirklich nicht. Aber manchmal muss man sich eben überwinden. Als Belohnung gab es statt Frühstück eine schöne heiße Tasse Schokolade mit Chili und zwei Müsli-Keksen, die ich noch schnell gebacken habe.


Für Zwei Tassen je 200 ml benötigst Du:

  • 100g Zartbitter-Schokolade
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 rote Chilischote (halbiert)
  • 300 ml Milch
  • 100 ml Sahne
Schokolade: 
Ich habe diese kleinen "mini-pastilles de chocolat" (72% Kakao) verwendet, die ich bereits für meine Mousseline au Chocolat in meinem Lieblings-Schokoladen XOCOATL gekauft hatte.

Milch, Sahne, ausgekratztes Vanillemark inkl. Vanilleschote sowie die Chilischotenhälften in einen Topf geben und kurz aufkochen. Schokolade zugeben und rühren, bis sich diese aufgelöst hat. Vanilleschote und Chilis entfernen und in zwei hübschen Tassen servieren!

Und da der Wiesbaden-Mann so brav mitgelaufen ist, hat er natürlich auch ein Tässchen abbekommen:


Für 32 Müsli-Kekse benötigst Du:
  • 50 g weiche Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 50 g Mehl
  • 3 El Honig
  • 1/2 TL Backpulver
  • 175 g normale Haferflocken
  • 125 g Rosinen
  • 2 EL Sesamkörner
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Leinsamen
Alle Zutaten gut miteinander verkneten.
Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.
32 Teigbällchen je 20 g formen und zwischen den Handballen plattdrücken.
Keksfladen auf zwei Backbleche mit Backpapier setzen und 16 Minuten backen!

Freitag, 1. Juni 2012

Glasnudelsalat mit Koriander-Pesto und Cashewnüssen

Vor Jahren war ich Gast auf einer Party, auf der es einen Salat mit Glasnudeln gab. Der Vorteil war, dass dieser auch zu weit vorgerückter Stunde noch ganz ansehnlich daher kam und dazu auch noch super schmeckte. Ich hatte mir damals, aus heute unerfindlichen Gründen, das Rezept nicht geben lassen. Irgendwann vergaß` ich diesen wunderbaren Glasnudelsalat, der mir an besagter Party so treu zu Seite stand. Daher war ich völlig entzückt, als ich vor Monaten bei meinem Hausarzt im Wartezimmer über ein Glasnudelsalat-Rezept mit Koriander-Pesto gestolpert bin. Nein,...ich habe das Rezept nicht aus der Zeitschrift gerissen, sondern ganz brav abgepinselt. Das Nudel-Hack-Verhältnis habe ich ein wenig verändert und noch einige Cashew-Nüsse zugefügt.


Für 2-3 Portionen:
100  g Glasnudeln
150 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel, fein gewürfet
1 rote Chili, Schärfegrad je nach Vorliebe, entkernt und in kl. Scheiben geschnitten
Öl zum Braten
Saft aus 2 Limetten
1-2 handvoll Cashew-Nüsse (gesalzen und geröstet)
Fischsauce (aus dem Asialaden - gibt es auch in kleinen Größen)
Salz+Pfeffer

Für das Koriander-Pesto:
1 Bund Koriander
2 cm Ingwer
2 Knobizehen
30 g Cashewkerne (geröstet und gesalzen)
50 ml neutrales Öl (Raps oder Sonnenblume)
Salz

Glasnudeln mit kochendem Wasser überbrühen, umrühren und über einem Sieb abschütten. Kalt abspülen. Zwiebel in einer Pfanne mit Öl andünsten. Hackfleisch gut salzen und pfeffern und zu den Zwiebeln geben. Kräftig anbraten. Chilischote zugeben und kurz mitdünsten.

In der Zwischenzeit Koriander waschen und von den unteren Stilen befreien. Ingwer und Knoblauch fein reiben und mit den Cashews, dem Öl und dem Koriander im Mixer zu einem Pesto verarbeiten. Glasnudeln in eine Schüssel geben und mit dem Pesto (Menge nach eigenem Geschmack), dem Hackfleisch und den Cashews durchmischen. Mit Limettensaft, Fischsauce, Salz und Pfeffer abschmecken.

Wem die Variante mit dem Koriander-Pesto zu korianderlastig ist, der nimmt einfach das Rezept von Christina, nachgekocht von Simone. Hier spielt Koriander nur eine Nebenrolle, dafür kommt die feine Note von Kreuzkümmel hinzu. Wunderbar! Ich hatte die zwei Salate an einem Tag zusammengerührt, um sie nebeneinander testen zu können. Mir haben beide richtig gut geschmeckt, der Wiesbaden-Mann mochte Christinas Rezept lieber:


Und was ich unbedingt noch erzählen muss:

Seit fast einem Jahr bin ich total verknallt in Mel und ihren Blog.
Ich freue mich wie verrückt auf jeden neuen Beitrag.
Weil ich dann jedesmal bauchwackelnd lachen muss!
Und die Rezepte so ganz speziell Mel-ig und lecker sind.
Und die Fotos so wunderbar kunterbunt und einfach nur gut sind.

Mitte Mai traf ich Mel in Hamburg. 
Und sie brachte mir zwei dieser Superstäbchen mit, auf die ich seit 
Monaten schon sooo scharf bin (zu sehen u.a. hier):


Rosa für Alex, hellblau für den Wiesbaden-Mann:


Vielen Dank beste Mel...für die Stäbchen und den schönen Nachmittag
auf der Schanze und im Sand mit lecker Weinschorle und Pastramistulle!